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iT-CUBE on Tour: Tirol 2016

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Donnerstag: Cube on the beach

Volleyball beim Team-EventHeißer Sand, coole Drinks, Beachvolleyball. Man merkt schon: wir sind in München. Getreu dem Motto “wer hart arbeitet darf auch hart feiern” bin ich mit den meisten Cubes hier zum ersten Teil vom Team-Event angetreten.

Aufschlag. Ins Netz, Autsch. Bin wohl etwas eingerostet. Ob ich meinen Mitspielern verraten soll, dass ich mal im olympischen Beachvolleyball-Team von Liechtenstein gespielt habe? Nein, besser nicht.

Wär auch gelogen.

Ich hab das letzte mal Volleyball gespielt als ich 20 Jahre jünger und ebensoviele Kilo leichter war. Und trotzdem verloren. Wieder Autsch. Aber meine Aufschlag-Einwürfe sind echte Killer. Und Benny ist mein Zeuge: ich habe zwei echte Punkte gemacht!

Reicht das für Olympia? Eher nicht. Aber für einen verdammt lustigen Nachmittag mit den Cubes auf jeden Fall!

 Freitag: Cube Ahoi!

Unglaublich wie weit wir jetzt von Business Casual entfernt sind: Sieben Millimeter neongrünes Neopren, Helm und Schwimmweste – und schon sehen wir alle aus wie japanische Zierkarpfen auf dem Trockenen. Aber irgendwie schon fesch. Der Guide lässt uns auch erstmal auf dem Trockenen rudern. Wir rudern begeistert in den Büschen rum, und schleppen anschließend das Schlauchboot ins Wasser. Dann gehts endlich los den Inn runter.

„Die Stell da vorn, das ischt derr Rollercoaschtr. Derr Name ischt Programm!“ sagt der Guide. Ich schaue in die Richtung. Tatsache. Da sind Wellen im Wasser. Und dazwischen so Lücken.

Rafting beim Team-Event„Vorwärrts!“ ruft der Guide, und wir paddeln als gings um unser Leben. Fast. Ständig bin ich entweder mit dem Paddel vor oder hinter mir über Kreuz. Wir bräuchten einen Trommler wie bei den Galleeren in der Antike. Bevor ich das vorschlagen kann ruft der Guide „Tequila links!“ und meine Kollegen auf der Backbordseite lehnen sich todesmutig aus dem Paddelboot und gehen für eine Sekunde auf Tauchstation. Zwecks Erfrischung und so. Wenn da mal keiner über Bord geht. Andererseits: Ice-Cubes schwimmen ja immer oben.

Ein paar Stromschnellen und einen heimtückischen tiroler Anschlag später ist das Ganze leider auch schon wieder vorbei.

Meine Kollegen vom Canyoning sehen schon etwas abgekämpfter aus. Aber nicht so fertig wie die vom Hochseilgarten. Hätt ich nicht gedacht.

Als nächstes gehts ins Hotel. Ich teile mir ein Doppelzimmer mit einer Spinne. „Des iss scho in Ordnung, ich gehör zum Personal“ sagt die Spinne. Ich nehme das jetzt einfach mal so hin. Spinnen muss man vertrauen.

Zum Abendessen ist zünftiges Grillen in einer Destille angesagt. Find ich super. Das Fleisch ist ein wenig trocken. Dazu gibts einen kühlen Weißwein. Der ist auch ein wenig trocken. Find ich beim Wein besser als beim Fleisch. Dafür finde ich den Beilagensalat echt super. Und die Obstbrände die der Wirt serviert. Und Liköre. Und andere Brände und Liköre.

Dazu spielt eine zwei-Personen Live-Band. Sie geben sich redlich Mühe. Größtenteils Songs aus den Achtzigern. The Police. Mike and the mechanics. Baywatch. Hier wird zu wenig gesungen. Wir brauchen mehr zu trinken. Ich denke, ich sollte früh ins Bett gehen, war ein anstrengender Tag.

Etliche Verkostungen später bringt jemand die Idee ins Spiel in eine Disco zu gehen. Auf dem Weg dahin fahren wir beim Hotel vorbei. Da könnte ich aussteigen. Ist ja schon zwölf.

Abrocken beim Team-EventEtwa zehn Minuten später kommen wir im “Area 47” an. Netter Laden. Wozu haben die Käfige an der Decke? Und warum kostet das Bier nur dreifuffzig? Sehr zu meiner Freude taucht auch mein Lieblingsadmin Benny noch auf. Die Musik hat wieder deutlichen Achtziger Akzent. Tirol scheint eine Enklave der Achtziger zu sein. Das würde auch den Bierpreis erklären. Während wir Cubes etwa die Hälfte der Tanzfläche bevölkern gehen die Einheimischen langsam nach Hause. Versteh ich nicht, es ist doch grade mal halb Drei? Hey, jetzt verstehe ich den Zweck der Käfige: Sie lenken davon ab, dass mir beim Tanzen die Puste ausgeht. Als die Mädels mit ihrer Show fertig sind hab ich mich erholt und weiter gehts.

Als es auf Vier Uhr zugeht organisiert Felix das Projekt „Heimfahrt“. Wie gewohnt, wenn Felix organisiert, verläuft alles reibungslos: Jeder weiß wo er hintorkeln muss, und der Taxifahrer kennt den Weg zum richtigen Hotel. Die Spinne fragt mich ob ich noch etwas brauche. “Nein” antworte ich, “es geht schon. Wecken bitte um 8.” “Vergiss es,” sagt die Spinne, “de Frühschicht macht da Weberknecht aus Wien, und der verschläft imma”. Auf manche Spinnen kann man sich eben nicht verlassen.

Samstag: Cube rollin‘ rollin‘ rollin‘!

Hart feiern, hart schlafen, hart aufstehen. Zumindest bin ich der erste im Bad. Falsch, der zweite. Der Weberknecht hat wohl doch nicht verschlafen. Ich wünsche ihm einen guten Morgen und packe mein Zeug.

Das Frühstück ist reichhaltig und lecker. Entgegen des Wetterberichts scheint die Sonne. In typischem Elan ruft mein Lieblings-CEO: “Jetzt gehts auffi auf den Berg!” und es geht wieder los.

Nachdem geklärt ist, wo der Anstieg genau beginnt verteilen wir uns auf die Autos und fahren nach Hochimst. Liegt etwas höher als Imst. Das macht den Anstieg kürzer, aber nicht wesentlich. Auf die Frage, ob wir zur Zwischenstation oder ganz nach oben zur Muttekopfhütte steigen möchten, melde ich mich natürlich für ganz nach oben. Bin ja schließlich kein Weichei.

Es läuft sich auch ganz gemütlich. Ich könnte stundenlang so weiterlaufen. Leider gehts plötzlich bergauf. Mist, niemand hat gesagt, dass es den Berg rauf bergauf geht. Zudem fängt es an zu regnen. Ach nein, das bin ja ich der tropft. Dafür lerne ich ein paar interessante Sachen über Football. Und Baseball. Zum Beispiel dass letzteres total uninteressant ist.

Relaxen beim Team-EventSchließlich kommen wir an der Zwischenstation an, und ich entscheide mich spontan dafür umzufallen und erstmal liegen zu bleiben. Muttekopfhütte? Kenn ich nicht. Brauch ich nicht. Aber einen Almdudler würd ich nehmen.

Einen Almburger und zwei Almdudler später kommt Gemütlichkeit auf. Die Aussicht ist toll. Ich schaue lieber bergab. Um die Gipfel hängt eine irgendwie dunkle Wolke rum. Die seh ich garnicht gern. Im Tal scheint die Sonne. Gibts ohnehin mehr zu sehen. Den Alpencoaster zum Beispiel.

Den nehmen wir dann auch ins Tal. Versuchen wir zumindest. Aber die Rucksäcke dürfen nicht mitcoastern, sondern müssen mit dem Sessellift fahren. Am Sessellift angekommen empfängt uns ein Discotiroler, der sich erstmal wegen der Gewitterwarnung ins Hemd macht und den Lift schließen will. Da die berauschende Aussicht zu Fuß ins Tal zu latschen eher nicht ins Konzept passt läßt Markus seinen ganzen Charme spielen um die fesche Tirolerin am Alpincoaster zu überreden, dass wir unsere Rucksäcke doch mitnehmen können. Können wir nicht, aber der unsichtbare Tiroler im Tal entscheidet, dass der Betrieb doch weitergeht. Also rauschen unsere Rucksäcke im Sessellift und wir im Alpinecoaster ins Tal. Nach der Verabschiedung rauschen wir dann weiter nach München, wobei wir die Warnung von Felix beachten nicht den Fernpass zu nehmen.

So geht das iT-CUBE Sommer-Team-Event 2016 zuende. Mit solchen Kollegen macht nicht nur das feiern sondern auch das Arbeiten Spaß. Wieder zeigt sich: Die Welt ist lustig als Würfel!

Donnerstag:

Freitag:

Samstag:

 

 

 

 

 

 

 

 

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