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iT-CUBE on Tour 2017: CYBERLIN, WIR KOMMEN!

Die Cubes in Berlin: Team-Event im "dicken B"Tag 1: Company Meeting – Ziel erreicht!

Es ist wieder soweit: Die halbjährliche Manöverkritik steht an. Um etwas Spannung in die Welt der Statistik zu bringen haben die Bereiche diesmal etwas weniger Zeit, ihre Werte zu präsentieren. Das funktioniert fast so gut wie bei der Oskarverleihung. Besser eigentlich, immerhin haben wir ja Felix, der mit seinen Zeitkarten die Presenter auf Trab bringt. Den haben die von der Academy nicht.

Wie es aussieht haben wir ein saustarkes erstes Halbjahr hingelegt. Da schmeckt das Mittagessen gleich doppelt so gut.

Lasertag – Ziel getroffen & versenkt!

Nachmittags geht’s dann zum Lasertag. Ich fühle mich irgendwie jünger mit einer leuchtenden Plastikrüstung. Das ist gut so: um nicht noch öfter getroffen zu werden sollte man ordentlich in die Knie gehen können. Wir stürmen also los und fühlen uns wie eine Rebellen Kampfgruppe in „Battlefront“. Irgendwo sagt eine boshafte Stimme in mir, dass wir eher aussehen wie eine Kindergartengruppe Nerds die sich eine gratis WOW-Credit Karte holen wollen.

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Macht aber echt Spaß. Dadurch, dass alle leuchten wie die Weihnachtsbäume, können selbst Kollegen die nicht gerade Ego-Shooter-affin sind einige schöne Treffer landen.

Whoa, ich werde vom Controlling genuked. Aus einer Nische heraus. Fies.

Derweil haben einige andere Kollegen sich bei den 1001-Punkte Sonderzielen verschanzt. Gut, wenn man da erst als zweiter ankommt!

Einige Stunden und Spielrunden später lädt der Laserboss nochmal zum fröhlichen Multiplayer-Deathmatch (Jeder gegen Jeden) ein. Langsam driften wir danach wieder alle Richtung Heimatgalaxie. Immerhin ist morgen früh aufstehen angesagt: Zum Team-Event fliegen wir dieses Jahr nach Berlin!

Tag 2: Fliegen, radeln, feiern

Das ist also Berlin. Hätte ich mir irgendwie ordentlicher vorgestellt. Naja, den Flughafen zumindest. Inspiriert vom etwas schmuddeligen Tegel erzählen wir uns auf der Fahrt in die Innenstadt schmutzige Witze. Das Niveau ist wohl irgendwo aus dem Flieger gefallen. Das Wetter meint es offensichtlich aber gut mit uns, denn als wir uns gerade auf die Fahrradsättel geschwungen haben kommt die Sonne raus.

Berliner Dom, Museumsinsel, Regierungsviertel: Berlin ist toll zum Fahrradfahren, weil es ziemlich flach ist. Die Gebäude indes sind es nicht. Im Gegenteil.

Wenn man als höchstes Gebäude den Hotelturm (im Augschburger Volksmund auch „Maiskolben“ genannt) gewohnt ist, staunt man da schon.

Erstaunlich ist auch das Hotel. Der Name „Steglitz International“ klingt schon irgendwie drollig. Allerdings gibt’s nichts zu meckern, alles sauber und gut organisiert. Nur die Teppichböden sind nicht so mein Fall. Das Ganze erinnert mich irgendwie an Stanley Kubrick. Stehen da Zwillinge am Ende des Ganges? Ich dachte ich hätte welche gesehen.

Bevor ich mich länger darüber wundern kann, geht’s schon wieder los: Zum Ausrichter der Landes-Grill-Meisterschaften zum Feiern (und Grillen, natürlich).

„Finger verbrennen“ ist nicht gleich „Grillen“

Da steht ein komisches Männchen vor mir und liest von einer Karte ab: „Grillen ist nicht gleich Barbecue. Damit kommen wir auch schon zur wichtigsten Frage: Was war zuerst da?“.

Komisch. Ich dachte, die wichtigste Grill-Frage wäre „Geflügel, Schwein oder Rind?“ Oder vielleicht auch „Medium, rare, well-done?“. Hab ich mich wohl geirrt. Zumindest weiß ich, was ein Schwenkgrill ist. Das Männlein weiß es jetzt wohl auch.

Beim Workshop „Gemüse schneiden“ tritt das gastronomische Konzept deutlich hervor: Selber-kochen ist wohl die Devise. Ob man das im „Teatro“ auch einführen kann? Eher unwahrscheinlich. Trotzdem meinen Dank an die Kollegen, die sich freiwillig zum schnippeln melden. Und natürlich an Oli, der so meisterhaft das Fleisch grillt. Die gute Laune ist also zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Immerhin stimmt auch der Getränkenachschub, was sicherlich der Verdienst der wirklich netten Bedienung ist. Es gibt Wein, Bier vom Fass, originelle Erdbeerbowle und tückische kleine Fläschchen mit Likör. Immer wenn ich glaube, jetzt wärs genug, kommt jemand (ich selber zum Beispiel) mit einer Runde dieser Dinger vorbei. Ein gewisser Lead Consultant hat sogar eine ganze Schachtel zum Tisch mitgebracht.

Irgendwann finden wir uns wieder im Hotel ein um die Bar zu erstürmen. Mein Lieblingsadmin unterhält sich mit mir übers Angeln. Man sollte Fische respektieren, die unter Umständen ähnlich alt sind wie man selber. Ich stimme uneingeschränkt zu. Der Barkeeper behauptet, der Riesenfisch an der Wand sei ein Hering. Das steht auch auf einer kleinen Messingtafel, aber nicht unter dem Fisch, sondern an der Wand schräg gegenüber. Ich habe irgendwie das Gefühl, in einem David Lynch Film gelandet zu sein und beschließe daher ins Bett zu gehen.

Tag 3: Rudern, feiern, fliegen

Nach einem magenfreundlichen Frühstück machen wir uns auf zum nächsten Programmpunkt: Drachenboot fahren an einer Regattastrecke. Drachenboot, das ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Langboote, mit denen die Wikinger die Küsten Nordeuropas geplündert haben. Segelboote. Oder wie in diesem Fall: Paddelboote. Mit kleinen Drachenköpfen vorne dran. Außerdem sitzt ein Trommler drauf, damit wir schön im Takt paddeln können. Das scheint immerhin semi-gut zu klappen. Beim Rennen werden wir trotzdem Letzter, was möglicherweise daran liegt, dass wir zwei Ruderer zu wenig haben. Aber Spaß macht es trotzdem. Und nasse Hosen. Die nicht-so-schlimme Art von nassen Hosen.

Zur Belohnung gibt’s danach Burger frisch vom Grill. Ich habe das Gefühl, der Drachenboot-Kapitän hat vom Grillen wirklich Ahnung. Ob der auch an Meisterschaften teilnimmt? Jedenfalls schmecken die Burger vorzüglich. Passend zum gemütlichen Teil kommt auch wieder die Sonne raus. Was für ein prächtiger Tag, um das Team-Event ausklingen zu lassen.

Und so verlassen wir Berlin wieder am späten Nachmittag, in der guten Hoffnung, dass diese überaus weltoffene Stadt auch uns Bayern ein weiteres Mal verkraftet hat.

Hier die Bilder:

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Felix Möckel
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