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Honeynet Projekt analysiert Cyber-Bedrohungen für Industrieanlagen

honey_news_bWährend einer achtmonatigen Laufzeit analysierte der TÜV SÜD mit Hilfe einer virtuellen Wasserwerk Infrastruktur die aktuelle Bedrohungslage für Industrieanlagen. Das Ergebnis war erschreckend. Bis zu 60.000 Zugriffe auf die Infrastruktur wurden erfasst und ausgewertet. Es zeigt, dass vermeintlich kleine Umgebungen im Internet nicht mehr unerkannt bleiben. Zudem erfolgten die Zugriffe mit industriespezifischen Protokollen, wie dem von Siemens genutzten S7Comm.

„Verstecken“ ist keine Option!

Dies zeigt, dass Angreifer schnell in der Lage sind, ihr Ziel zu identifizieren und gezielt unter Beschuss zu nehmen. Hierfür stehen im Internet spezielle Suchmaschinen wie z.B. SHODAN zur Verfügung, mit deren Hilfe gezielt nach ICS-Systemen gesucht werden kann, die direkt ans Internet gekoppelt sind. Für Infrastrukturbetreiber und produzierende Unternehmen sollte dies ein Warnsignal sein, die Absicherung ihrer Produktionsanlagen in den Fokus ihrer Security-Strategie zu legen. Es gilt, die notwendigen Grundlagen für eine sichere Produktionsinfrastruktur zu schaffen, um Angriffe zukünftig schnell erkennen und darauf reagieren zu können – nur so ist es möglich weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden.

Den Einstieg finden

Für viele Unternehmen stellen die Sicherheitsanforderungen der Industrie 4.0 eine neue Herausforderung dar, der sie oft nur begrenzt gerecht werden können. Fachkräfte sind rar und teuer, das Bewusstsein für das Problem ist noch nicht voll entfaltet. Die iT-CUBE SYSTEMS AG unterstützt in Kooperation mit der TÜV Informationstechnik GmbH Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen. Dabei stehen Services wie Security Health Checks und Infiltration Testing zur Verfügung. Zudem bietet iT-CUBE ein umfassendes Lösungsportfolio zur Absicherung von Industrieanlagen bis zum Outsourcing von Cyber Security Services.


Quelle:

http://www.tuev-sued.de/tuev-sued-konzern/presse/pressemeldungen/potenzielle-angreifer-sind-ueberall

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