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Direktor der IAEA warnt vor Cyberangriffen von Kriminellen und Terroristen auf Atomanlagen

Der Direktor der IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) Yukiya Amano, rief in seiner Eröffnungsrede zur International Conference on Computer Security in a Nuclear World dazu auf, international größere Anstrengungen zu unternehmen, um Atomanlagen besser vor kriminellen und terroristischen Cyberattacken zu schützen.

Während die Sicherheit von Atomanlagen in der Verantwortung der einzelnen Länder liegt, sieht er die IAEA in einer zentralen Rolle beim weltweiten Kampf gegen den nuklearen Terrorismus.

"Terroristen und andere Kriminelle unterhalten internationale Netzwerke und könnten überall zuschlagen" so Amano.

Bei dieser ersten derartigen Konferenz, die noch bis zum 5. Juni andauert, treffen sich mehr als 650 Experten aus 92 Mitgliedsstaaten der Organisation sowie 17 regionalen und internationalen Organisationen in Wien. Unter anderem sind auch die internationale Polizeiorganisation INTERPOL und einige Unterorganisationen der Vereinten Nationen beteiligt.

Ziel der Konferenz ist es, Informationen auszutauschen und Wege zu erarbeiten wie atomare Materialien und Einrichtungen besser gegen Cyber-Angriffe geschützt werden können. Dabei werden auch aktuelle Trends rund um verbreitete Angriffs- und Abwehrszenarien diskutiert.

Ein Highlight der Tagung wird die Demonstration eines Angriffsszenarios sein, in dem verschiedene Angriffsvektoren spezifisch für Kernkraftanlagen aufgezeigt werden sollen. Durchgeführt wird die Demonstration von Experten des US-Energieministeriums und der kanadischen IT-Sicherheitsfirma Lofty Perch.

Quelle: https://www.iaea.org/newscenter/news/iaea%E2%80%99s-amano-calls-strengthened-computer-security-nuclear-world

http://youtu.be/BOeexHHnhig

Bild:http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_IAEA.svg

 

 

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Felix Möckel
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